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Friedrich
Haack wurde am 27. Januar 1873 als Sohn des Pastors
Karl Haack in Zingst (Mecklenburg-Vorpommern) geboren.
Nach
absolviertem Gymnasium in Stralsund und erfolgreichem
Abitur begann er seine forstliche Lehrzeit beim Forstmeister
Schütter in Schuenhagen.
Seinen Wehrdienst leistete er bei den Jägern in
Culm.
Das
anschließende Studium der Forstwissenschaften
absolvierte er in Eberswalde, Berlin und Greifswald
und war nach erfolgreichem Abschluß als Forstreferendar
im Rahmen der praktischen Ausbildung in sechs verschiedenen
Revieren sowie als Forstassessor bei Betriebsregelungsarbeiten
in Ost- und Westpreußen tätig.
Als
die neuerbaute Kiefernsamendarre Annaburg am 01. Februar
1903 offiziell in Betrieb ging, übernahm er deren
Leitung. Hier beschäftigte er sich unter anderem
wissenschaftlich mit dem Einfluß der Darrhitze
auf die Keimfähigkeit des Kiefernsaatgutes.
Per
Oktober 1905 erfolgte die Berufung Haacks zum Mykologischen
Labor der Forstlichen Saatgutforschung an der Königliche
Forstakademie Eberswalde, wo er bis 1912 wirkte.
Im
Dezember 1912 nach Annaburg zurückgekehrt, übernahm
er die Oberförsterei Thiergarten und die Darrverwaltung.
In
Folge des 1.Weltkrieges wurde Haack als Soldat 1915
nach Rinteln eingezogen, wo er einen schweren Unfall
erlitt und erst nach vielen Monaten der Genesung an
die Front zurückkehrte.
Anfang
1917 erhielt Haack, inzwischen Oberleutnant und Kompaniechef
im
6. Jägerregiment, den Auftrag, als Dozent an die
Forstliche Lehranstalt
Eberswalde zu gehen. Als er sich am 20. Februar 1917
in Dünaburg bei den Kameraden seiner Kompanie verabschieden
wollte, traf ihn eine verirrte Kugel tödlich.
Ihm
zu Ehren pflanzte sein ehemaliger Vorgesetzter und Leiter
des Staatlichen Forstamtes Annaburg, Herr Forstmeister
Stubenrauch,am Stadtrand von Annaburg eine Eiche. Vor
der Eiche vergrub er eine Flasche mit dem Lebenslauf
Haacks und setzte darauf ein Kreuz mit einer Gedenktafel.
In
Eberswalde erinnert ein Gedenkstein ca. 50 Meter südlich
der Grabstätte seines Lehrvaters und Freundes,
Professor Dr. Alfred Möller, in der Abteilung 105
des Revieres Eberswalde an den so tragisch ums Leben
gekommenen Darrleiter, Oberförster und Forstwissenschaftler
Friedrich Haack.
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